reisebericht 2 – a sex change made my day 06.06.

in meinem fall ein bericht aus polen.
nach 13 stunden zug kam dann krakau. mit sicherheit nicht so interessant wie die reise m. dietzns nach israel, immerhin treffen uns gleiche umstände: 2 wochen mit unbekannten spacken zusammen leben, immer nasse achseln haben und mal nicht dauer-online sein. nun hier mal eine stadt die nicht mit 98% zerstörung durch bombardierungen angibt, vielleicht aber mit secondhand läden, in denen der sperrmüll aus deutschland verhökert wird. (fahrräder waren keine vorhanden@der rikschafahrer)
so sieht also krakau aus. so sehen gästebucheinträge im hiesigen hostel aus. und so sehen die dinger aus, mit denen die kutscherinnen die kacke der pferde während der fahrt (genauer: mit dem kot-kescher direkt am pferde-anus rumfummeln) auffangen.
in sachen street-art geht hier, außer den üblich lahmen schablonen von überwachnungskameras, ein paar exkaputtgehen aufklebern und diesem super fund hier, nix.
zu fressen gibts bei mir ab mittag nichtsmehr. jedoch sehr zu empfehlen sind die baguettes aus dem jüdischen viertel, welche man sich mit allen nur erdenklichen belägen bestellen kann, tat ich aber nicht, da ich mir nur das einfachste wort “regular” auszusprechen getraute. (means: pilzpampe und mayonaise)
heute: eine besichtigung auschwitz stand an. passend: der bus fuhr feierlich mit shakiras hit “te aviso, te anuncio” auf den parkplatz ein. auschwitz, null ding für viele. eine frau löste vor langeweile sudoku-rätsel auf der mauer vor den gaskammern. ein anderer typ schob ein mädchen (hand auf ihrem rücken) schnell aus dem tor, um ihr einen kuss auf zu quetschen. oder wie george harrison im sterben sagte: “liebt einander”, aber vielleicht nicht vor der erschießungs-
mauer. auch palituch in ausschwitz, null problemo für manche kids.
sonntag wird der hammer. em is dran. ich verkleide mich als pole (nicht aus A. Pole), passende gesichtsfarben schon vorhanden, und geh schlafen.
naus
damen schwimmer