10.08.07 | von m. dietzns
exkaputtgehen findet Hausbesetzung mehr als okay

Bernsdorf/Altchemnitz/Mitte. Das neue Magazin “ekg” solidarisiert sich mit den HausbesetzerInnen. Wäre nicht die Hälfte der Redaktion im Urlaub, in cooleren Städten oder krank, hätten sie so etwas auch schon viel früher gemacht.
Insgeheim war “Das Haus zum Heft” ein griffer Spruch in den Redak- tionsräumen. Zum Straßenfest im (”neuen” ) “Kämpfer” fernab allen zivilgesellschaftlichen Schmocks, sozialpädagogischer Bevormundung und Kinderschminken errichteten die Kulturschaffenden von ekg ihren obligatorischen Sperrmüllberg – bezogen Stellung mit Eventverkaufs- stand (Bild1). Neben der aktuellen Ausgabe eröffneten sie Interes- sierten und in sozialer Kompetenz wohl Gebetteten die Möglichkeit sich als MC zu flippigen Beats auszuprobieren (Bild2). Bis in die Nacht hinein beschallten ekgDj´s mittels gebrannter Spex-sampler und popeligestem aber fahrbaren Soundsystem alle Reitbahnstraßen- nutzerInnen (Bild3).
aufleg und rumsitz

Superaufleg

Schienen + Leute

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05.08.07 | von m. dietzns
neuigkeiten/ heft zwei ist unterwegs/ spaßnachricht

nachdem einige zeit, wie es heisst, ins land ging, meldet sich nun mal wieder eure ex. es muss wohl jeden moment so weit sein, dass ein teil der redaktion mit dem gesamtbudget (in euro: null) im copyshop steht, und heftausgabe zwo in den druck gibt. allein, es existieren offiziell ungefähr drei bis vier texte und null andersartige beiträge von redaktionsmitgliedern – von den nicht vorhandenen arbeiten der unmotivierten freien autorINNen sprechen wir gar nicht – und das heft wäre damit zwar in der herstellung recht günstig, segelte aber freilich am selbstgestellten anspruch (der eigentlich, wenn schon nicht zu formulieren, dann doch wenigstens vielleicht einst noch zu klären ist) meilenweit vorbei. es geht also mit der heissen phase zeitgleich in die sommer- und herbstpause oder anders: es sind wahrscheinlich aller- grösste anstrengungen nötig, um eine zweite ausgabe nicht erst zu weihnachten erscheinen zu lassen. jedes redaktionsmitglied ist sich spätestens ab heute im klaren darüber, dass keine sommerdepres- sion, verkorksten urlaube, schreibblockade etc. uns jetzt noch von einer zielstrebigen produktion abhalten darf, oder anders: jeder mickrige fetzen (ausgedachter) erfahrung muss geschickt verwurstet werden, in textform etwa.

da kommt der geplante exkaputtgehen- stand beim strassen/haus- projekt/aufklärungsfest am 10.08. an der reitbahnstrasse 84 in chemnitz eigentlich überhaupt nicht gerade recht, aber immerhin, vielleicht können wir ja die immernoch recht grossen lagerbestände des ekg no.1 etwas ausdünnen mit einem sommerschlussverkauf: halber preis macht nach wittgenstein 1 euro pro exemplar, und wer zu lange wartet bekommt keins mehr oder eins geschenkt. über ein zahlreiches erscheinen von leuten aus der ja scheinbar doch recht grossen exkaputtgehen- blogfangemeinde würden wir uns sicher freuen (keine garantie), aber es kommen bestimmt auch zum beispiel muttis und politiker, die eine beinah ursprüngliche akkumu- lation per tausch – geld gegen heft – auf ein für chemnitz historisches niveau peitschen, und damit die möglichkeit einer weit ausdiffer- enzierten wertschöpfungskette – auch in vermeintlichen krisenzeiten – unter beweis stellen. man kann alles schaffen, wenn man nur daran glaubt, und bereit ist, sich dafür halbtot zu rackern. jo.

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10.07.07 | von m. dietzns
ex in chemnitz (+fotos!)

wir feierten am 23. 6. (dieses datum ist – die besucherINNENzahlen lassen solche schlüsse zu – einigen vielleicht noch als “bloss nicht
ins weltecho gehen” – datum in erinnerung) das – zumindest von uns einigermassen – sehnlichst erwartete exkaputtgehenrelease im chemnitzer weltecho.
sämtliche vorgaben aus der veranstaltungsankündigung wurden mehr als erfüllt (bis zu 5(!) djANEs), desweiteren konnten einige, bis dahin noch nicht mit bier bekleckerte hefte an den mann/ die frau gebracht werden (ca. 10, genau: 23 oder so). zu vorgerückter stunde wurde sogar die tanzfläche genutzt (zum darüber- und danach nach hause laufen – haha) und alles. also, wie es so schön heisst, ein gelungener abend; also, schön, dass überhaupt etwas stattfand und zu jeder schrottidisco kommen mehr leute aber es waren nicht so wenige sagte ein redaktionsmitglied – na schön.
es sind noch hefte übrig, wer leer ausging (etwa weil sie den ver- kaufsstand nicht entdeckte oder weil er so etwas dachte wie “was ist das denn für ein schrott”) kann sich an uns wenden (auf der straße anquasseln oder: exkaputtgehen@yahoo.de oder hier im myspace eine nachricht schreiben) und dann hagelt es hefte satt zum preis von lächerlichen 2 € pro exemplar wir sind leider arm, leider, und brauch- en den scheißzaster also ran an den speck tschüss.
Die Fotos:
Foto spiegelt nicht die relle BesucherInnendichte wieder
Foto spiegelt nicht die reelle BesucherInnendichte wieder

auch diese aufnahme soll nicht etwa - wie von missgünstigen spacken vielleicht geglaubt - zeigen, dass keine sau da war, sondern dokumentieren, wie sauber und professionell die für die deko verantwortlichen (drei) eine stunde vor beginn gearbeitet haben.
Auch diese Aufnahme soll nicht etwa – wie von missgünstigen Spacken vielleicht geglaubt – zeigen, dass keine sau da war, sondern dokumentieren, wie sauber und professionell die für die deko verantwortlichen (drei) eine stunde vor beginn gearbeitet haben.

Diashow (die Bilder wechselten gelegentlich)
Diashow (die Bilder wechselten gelegentlich)

Die Discokugel musste leider woanders fotografiert werden, wir hatten den Beamer des Etablissements mit einer Leiter zerdeppert und zur Strafe durften wir die Kugel nicht benutzen (echz).
Die Discokugel musste leider woanders fotografiert werden, wir hatten den Beamer des Etablissements mit einer Leiter zerdeppert und zur Strafe durften wir die Kugel nicht benutzen (echz).

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