26.05.08 | von Ebbi "Frechi Fercgel" Rot
Pop Up 2008 als franco-belgisches Bande dessinée

ekgbandedesinée
nirb

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25.05.08 | von m. dietzns
live aus israel 2

live aus jerusalem

es handelt sich, so viel sei im vorfeld schon verraten, um die wahrscheinlich religioeseste und damit psychopatischste stadt der welt. damit nicht orthodoxe juden und moslems sich beim kampf um die vorherrschaft im christlichen viertel gegenseitig abknallen, stehen regierungs-mg-schuetzen paarweise aller fuenf meter zwischen obstlaeden und pissecken der altstadt. es herrscht ein klima der angst, beziehungsweise der geborgenheit.

da dem autor vor erlebnissreichtum die einzelheiten zergehen, sei hier anhand der fotografisch festgehaltenen momente ein knapper chronologischer bericht geliefert: bazar-einkaufen; menschen mit t-shirts; katze, stacheldraht, drachen; klagemauer (fotografieren verboten, deshalb fotografiert); autor mit pappkaeppchn; grosse kinder nehmen kleinen kindern den ball weg, soldaten unternehmen nichts; soldaten unternehmen immernoch nichts; fleischschaukasten und kaetzchen, fleischreste (ein spaziergang fuehrte den autor durch die fleischergasse, und er musste mit sandalen durch blutlachen stelzen, und hielt tapfer drauf. eine geschichte, die sich herrlich erzaehlen laesst…); traktor holt muell ab und ueberfaehrt beinah alle; am toten meer ist wueste und eine festung von vor 2000 jahren; israelische luftwaffe fliegt mit 3 kampffliegern typ f16 im tiefflug manoever (leider kein foto davon); einzige vegetation suedlich von jerusalem, bestehend aus drei palmen am toten meer; exkursionsteilnehmerInnen schmieren sich erdoelaehnliche substanz auf die koerper und verbrennen sich die fusssohlen (leider kein foto davon); f16 kampfflieger feuern boardkanonensalven in die uferzone des toten meeres (leider nicht stattgefunden). die naechte verbringt der autor im kellersaal des “citadel hostel”, dessen dach einen netten ausblick auf die altstadt jerusalems bietet – was bei der orientierung im haeuser – und gassengewirr (ebbi rot:”bei google earth sieht das aus wie ein slum”) allerdings ueberhaupt nicht hilft.

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vom dach der jugendherberge (praktisch: man kann wunderbar sehen, wo sich gerade der sperrmüll befindet)

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kellersaal (grosse kinder nehmen kleinen kindern den ball weg)

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23.05.08 | von m. dietzns
live aus israel

redakteur m. dietzns wird ab heute teils ausgedachte, teils erfundene geschichten aus der lieblingsnation der redaktion – vor schweden (wegen gutem sozialsystem) ist das israel (wegen netter flagge) – auf der exkaputtgehen-homepage versuchen zu veroeffentlichen. wer selbst kein geld zum reisen hat, oder sich als deutscher – zu recht – im ausland schaemt, ist hier also bestens aufgehoben.

im flughafenbus mit buerger lars dietrich

im flieger sparte sich der sich eigentlich fleichlos ernaehrende redakteur die muehe, die stewardess beim essenausteilen – wohlmoeglich gar auf englisch – nach einem vegetarischen gericht zu fragen, und pfiff sich stattdessen ein simpel als “chicken” gelabeltes gericht rein. von bekannten, bezueglich eines fleischkonsums nach jahrelanger abstinenz verbreitete geruechte, nach denen der vegetariermagen eine solche konfrontation mit versagen, streik oder brechen quittieren wuerde, konnten indes als ausdruck eines aber- glaubens entlarvt werden. mehr zu schaffen machte dem redakteur, der dummerweise von den im eingangsbereich des “stahlvogels (zitat aus: “was ist was – flugzeuge”) kostenlos ausliegenden illustrierten nur die “bunte” einsackte, eine zeitgleich mit der daemmerung einsetzende langeweile. die aus der wischendecke ausgeklappten lcd – monitore zeigten, naemlich weder, wie vom copiloten versprochen, den animationswitzefilm “ratatouille”, noch den informationsbidschirm (oha – minus fuenfundvierzig grad draussen!), sondern eine kind- gerechte werbung fuer den touristikstandort aegypten, mit computer- animierten hasen, stoerchen und pyramiden. m. dietzns

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