neuigkeiten/ heft zwei ist unterwegs/ spaßnachricht 05.08.
nachdem einige zeit, wie es heisst, ins land ging, meldet sich nun mal wieder eure ex. es muss wohl jeden moment so weit sein, dass ein teil der redaktion mit dem gesamtbudget (in euro: null) im copyshop steht, und heftausgabe zwo in den druck gibt. allein, es existieren offiziell ungefähr drei bis vier texte und null andersartige beiträge von redaktionsmitgliedern – von den nicht vorhandenen arbeiten der unmotivierten freien autorINNen sprechen wir gar nicht – und das heft wäre damit zwar in der herstellung recht günstig, segelte aber freilich am selbstgestellten anspruch (der eigentlich, wenn schon nicht zu formulieren, dann doch wenigstens vielleicht einst noch zu klären ist) meilenweit vorbei. es geht also mit der heissen phase zeitgleich in die sommer- und herbstpause oder anders: es sind wahrscheinlich aller- grösste anstrengungen nötig, um eine zweite ausgabe nicht erst zu weihnachten erscheinen zu lassen. jedes redaktionsmitglied ist sich spätestens ab heute im klaren darüber, dass keine sommerdepres- sion, verkorksten urlaube, schreibblockade etc. uns jetzt noch von einer zielstrebigen produktion abhalten darf, oder anders: jeder mickrige fetzen (ausgedachter) erfahrung muss geschickt verwurstet werden, in textform etwa.
da kommt der geplante exkaputtgehen- stand beim strassen/haus- projekt/aufklärungsfest am 10.08. an der reitbahnstrasse 84 in chemnitz eigentlich überhaupt nicht gerade recht, aber immerhin, vielleicht können wir ja die immernoch recht grossen lagerbestände des ekg no.1 etwas ausdünnen mit einem sommerschlussverkauf: halber preis macht nach wittgenstein 1 euro pro exemplar, und wer zu lange wartet bekommt keins mehr oder eins geschenkt. über ein zahlreiches erscheinen von leuten aus der ja scheinbar doch recht grossen exkaputtgehen- blogfangemeinde würden wir uns sicher freuen (keine garantie), aber es kommen bestimmt auch zum beispiel muttis und politiker, die eine beinah ursprüngliche akkumu- lation per tausch – geld gegen heft – auf ein für chemnitz historisches niveau peitschen, und damit die möglichkeit einer weit ausdiffer- enzierten wertschöpfungskette – auch in vermeintlichen krisenzeiten – unter beweis stellen. man kann alles schaffen, wenn man nur daran glaubt, und bereit ist, sich dafür halbtot zu rackern. jo.