live aus israel 6 07.06.
wieder tel aviv und cucu/ abflug in der nacht
nachdem von der die kuenstlerische arbeit (loch graben) in ramle abschliessenden ausstellungseroeffnung getrost als riesenerfolg (reinfall) gesprochen werden konnte, ging die exkursionsgruppe “strietzel stuck” wieder zur tagesordnung ueber: rumhaengen auf dem dach des hostels in tel aviv – yafo und vermeiden jeglicher anstrengung zwischen 8 uhr morgens und 8 uhr abends. und es gibt hier “frozen yoghurt”, bei dem man fuer den katastrophal unharmonischen geschmack der bunt zusammengewuerfelten fruechte im jogurt selbst verantwortlich ist, und ein huetchenspieler zog den autor bilderbuchmaessig ueber den tisch, aber sowas von, und der verdammte schaumstoffball war unter dem mittleren becher, hundert prozentig, und hinterher die erloesung in form des gedankens, dass der typ vielleicht irgendwie den becher anheben kann, und dabei der ball drinbleibt, und dass die anderen anwesenden ins unfaire treiben eingeweiht sind. naja, den armen arabern goennen wirs ja, aber seine karre haetten wir ihm gern zerkratzt. (ueber die verlorene summe wird der autor – auch bei scheissfreundlichstem nachfragen – tunlichst vermeiden auskunft zu geben) der abend war also gelaufen und konnte nur noch vom gedanken an den daheim wartenden personalcomputer gerettet werden. hach ja, der gute personalcomputer. und bis dahin vertreibt sich der autor die wertvolle restferienzeit mit schwitzen und dem versuch, den eindruck zu machen, er verstuende die laestereien der einheimischen weiber ueber seinen vermutlich unbeschnittenen schniebel. fuer den nunmehr kompletten nivaeuabfall unter jegliche schmertzgrenze und die sagenhafte einfallsarmut moechte sich der autor, mit dem hinweis darauf, dass ja am ende einer reise und der dazugehoerigen berichterstattung ein paar abschliessende worte sich gehoeren, entschuldigen. israel, das land der gegensaetze, wird den autor in baelde erfreut als scheissdeutschen mit der frage, warum ueberhaupt in dieser wueste irgendwer sich jemals ernstahft ansiedeln wollte, in seine heimat entlassen. bitte organisiert euch in vereinen gegen hauszerstoerungen, antismeitismus, iran, atomare bewaffnung israels und umweltzerstoerung , und aergert euch ueber das ende dieser vortrefflichen blogserie. gedankt sei den drei oder vier leuten, die sich nicht wie absolute deppen auffuehrten, und ab und an die kommentarfunktion nutzten. isreal = big love und exkaputtgehen = beste fanzine. cu