Flyer popeier 05.01.

Sehr geehrte Teilnehmerinnen,
mit einem gewissen Stolz können wir nach so langer Zeit
endlich schreiben, dass es eine neuerliche Ausgabe des vom
StuRa kofinanzierten Miniheftes “exkaputtgehen”
geben wird.
Die Kritik an der alten Ausgabe von vor 13 Monaten ist kaum
verstummt, schon wird eine neue Rotzbremse vom Druckstapel
gelassen.
Kritikpunkte waren: zu frech, zu unverhältnismässig, anmassend bis verleugnend.
Wir hatten einen Kübel von Kritik über junge chemnitzer Projektegegossen, die noch unschuldig wie ein chorknabenchor daherkamen.
Ihnen ein wenig Zeit lassen? Sie sollten noch professioneller werden?
Etwas Grundfalschem beim Wachsen in die falsche Richtung zuzusehen ist nicht emanzipativ.
Es gibt gute Gründe, absolute Kritik zu äussern, ohne “Alternativvorschläge” beigeben zu müssen.
Geradezu wohltuend, das Fehlen jeglicher positiven Utopie.
Da würden wir ja noch lächerlicher dastehen als schon so.
Nun denn.
Im Weltecho lassen wir aber auflegen:
Mit Musik von ZIPDISCO (electroindietanzmusik) und
LATIFA (genderkillerdizko) darf das Heft mit nach Hause
genommen werden. Darin Texte und Kommentare zum Girls Day,
zu Wolfgang mit der Nissanmütze und zur Journalistin Zellmer.
Die hervorragende grafische Gestaltung läßt vermeintlich schwere Themen, wie Street Art, Departmentalisierung des Geistes und Sachsen-Anhalt (u.a.) in einem angenehmen Licht stehen.
Vorbeikommen!
Euer
Exkaputtgehen
Statistische Erhebung, wieviele (imaginäre) Kuchen vorher gebacken werden müssen.